Es war sooooo schön heute! Wir hatten Kunst und Spaà im Garten! Das Wetter war fantastisch und die Stimmung super!
Aufbau am Morgen…
Da waren wir alle noch etwas unentspannt. Gestern hatte es ja geregnet und keiner wusste, ob es heute wieder weiter tropft oder trocken bleibt. Die Werbetrommel fĂŒr Kunst im Garten haben wir krĂ€ftig gerĂŒhrt, daher haben wir natĂŒrlich trotzdem alles aufgebaut und bereit gestellt. Die erste Kanne Kaffee war fĂŒr uns, dann haben wir KĂ€ffchen und Kuchen vorbereitet und alsbald kamen auch schon die ersten GĂ€ste!
BeschĂ€ftigung fĂŒr die kleinen GĂ€ste!
Ich hatte wirklich einiges dabei, Stifte, Fingerfarben, Wasserspielzeug und sogar zwei Rutschen, meine neuesten Errungenschaften! Ich mag ja gern Holz, aber da wir keinen Garten haben sind diese aus Plastik wenigstens mobil genug, um sie hin und her zu fahren oder auch zu Hause vom Verschlag in die Einfahrt zu stellen.
Und nun zweiteilen?
Erst hatte ich noch Bedenken, ob meine beiden SĂŒĂen es nicht blöd finden, wenn ich am schaffen bin und mich nicht groĂ kĂŒmmern kann. Vor allem, da meine Kleine noch nicht frei lĂ€uft. Aber ich hatte mir zuviele Gedanken gemacht. Einmal losgelassen im Garten gab es viiiiieeeeel zu entdecken und kein Halten mehr! RegelmĂ€Ăig konnte ich mich vergewissern, dass ich bei meinen Beiden nicht anwesend sein musste. đ
Die nÀchsten GÀste mit Kindern!
Viele Besucher gaben sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Als die ersten Besuchskinder die Spielsachen entdeckten waren sie hin und weg! Und die Eltern und GroĂeltern konnten sich auch in Ruhe die Ausstellung anschauen und von der lieben Sandra alles rund um ihre wunderbare Kunst erfahren!
Ich wurde von einer Mutter gefragt, wie ich es schaffe, dass meine Kinder hier so entspannt sind und sich alleine beschĂ€ftigen. Da habe ich doch mal auf meinen Blog verwiesen. Leider habe ich im weiteren Zuhören mitbekommen, wie Eltern und auch GroĂeltern zu den Kleinen (Junge im Grundschulalter und MĂ€dchen, ca. 2 Jahre) Dinge gesagt haben, die ich ziemlich gruselig fand. Die kleine Maus hat zum Beispiel mit dem Schnuller im Mund ganz laut gequietscht, als sie auf der Rutsche saĂ. Es sah fĂŒr mich so aus, als traute sie sich nicht so recht runter. Ich bin auf jeden Fall mal kurz vorbei, habe mit ihr gesprochen, und schwupps ist sie runter gerutscht. Sie quietschte noch einige Male und wir waren ja nunmal drauĂen in der freien Natur, sollte also nicht stören. Trotzdem rief die Oma mehrmals „Halt die Rassel jetzt endlich!“, was hier im Dialekt soviel heiĂt wie „Halt jetzt endlich mal den Mund!“. Zu der Kleinen hingegangen ist niemand.
Ich fand es ziemlich schlimm, aber ich will keine Familie an so einem Nachmittag missionieren oder belehren. Daher nur der Hinweis auf meinen Blog. Mit der Kleinen und dem groĂen Bruder habe ich noch ein paar Mal kurz geredet wĂ€hrend des Malens und Bastelns, die beiden hatten SpaĂ bei uns! đ
Familienbesuch
SpĂ€ter kamen dann auch noch Oma, Opa, Uroma und Uropa vorbei. Dann sind meine beiden MĂ€use unter Beobachtung und BespaĂung weiter durchs GelĂ€nde getigert und hatten einen ganz tollen Tag! Ich glaube, der Verwandschaft ging es genauso. Kaffee und Kuchen waren lecker und die Enkelchen da und gut drauf.
Ein Ende mit Schrecken…
Irgendwann muss so ein toller Tag sich ja dem Ende nĂ€hern. Als die letzten GĂ€ste gegangen waren habe ich dann langsam angefangen, aufzurĂ€umen, Sachen ins Auto zu laden und uns abreisebereit zu machen. Meine GroĂe war sichtlich mĂŒde und völlig ĂŒberfordert damit, dass die tolle Zeit jetzt enden sollte, und auch noch ein Windelwechsel bevorstand. Sie lief rum, weigerte sich, suchte sich andere BeschĂ€ftigungen.
Ich habe sie lange laufen lassen und noch weiter mit aufgerĂ€umt. Irgendwann war es dann soweit. Leider musste ich sie dann doch einfangen, weil sie einfach nicht aus ihrem Weglaufen rauskam. Sie wollte den Tag noch nicht enden lassen. Ich habe dann mit Engelszungen mit ihr geredet, es dauerte aber gefĂŒhlt eine Stunde, bis wir schlussendlich im Auto saĂen. Wahrscheinlich waren es zwei. Zum GlĂŒck hat die Kleine einen seeeehr langen Geduldsfaden…
Daheim angekommen…
… hatte die Kleine einen Powernap im Auto und war somit wieder voll da! Die GroĂe habe ich vom Schlafen abgehalten, sonst hĂ€tte es heute garkein Ende mehr gegeben. Trotz dessen war es spĂ€t heute. Sie braucht einfach nicht so viel Schlaf.
Ăbrigens habe ich heute auch wieder meine GroĂe gefragt: „Wie war Dein Tag?“ Das, was ihr am meisten SpaĂ gemacht hat heute, war das Bilder aufhĂ€ngen und Bilder abhĂ€ngen mit Sandra! Sie war selbstwirksam, hat gleich Ergebnisse gesehen und war eine groĂe Hilfe beim Auf- und Abbau! Das findet sie immer am besten!
Ich selbst bin geschafft, aber glĂŒcklich und trotz der Arbeit habe ich den Tag an der frischen Luft mit zirpenden Grillen und jeder Menge grĂŒn und bunt um mich herum genossen! Und ich hab mich sehr gefreut, dass die zwei MĂ€use auch so viel SpaĂ an diesem Tag hatten! đ»
