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Wutanfall im Supermarkt

Wutanfall im Supermarkt

Heute stand ein Besuch im Supermarkt auf dem Plan. Bloß heute alles besorgen, damit wir morgen (vorm Feiertag) nicht nochmal los müssen. Da führte uns der Weg natürlich auch zum Erdbeerstand, damit wir heute und morgen was zu naschen haben.

Passend zu unserem Einkauf und dem kurzen Wutanfall im Supermarkt möchte ich euch heute ein tolles Buch vorstellen. Dort sind viele Verhaltensweisen richtig gut erklärt und ich habe sehr viel daraus mitgenommen. Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Der entspannte Weg durch Trotzphasen (Ich verdiene eine Kleinigkeit, wenn ihr über diesen Link das Buch kauft.)

Dieses Buch von Danielle Graf und Katja Seide hat mir viele tolle Wege aufgezeigt zu einem guten Umgang mit meinen Mädels und mir selbst! Beide Autorinnen leben in Berlin und haben insgesamt fünf Kinder. Sie fingen selbst mit einem Blog an und haben mittlerweile dieses tolle Buch veröffentlicht.

Für alle, die gern mehr über die Entwicklungen und Vorgänge in unseren Kleinen wissen möchten. Du interessierst dich dafür, wie ihr ohne Drohungen und Strafen miteinander harmonisch umgehen könnt? Du möchtest den Wutanfall im Supermarkt aushalten: geht! Wenn du verstehst, warum dein Kind so ausflippt.

Wutanfall aus dem Nichts!

Aktuell heute bei uns beim Einkaufen: Wir haben alles schon im Einkaufswagen und fahren langsam Richtung Kasse. Christina schnappt sich eine Salatgurke aus unserem Einkaufswagen und möchte sie gern schon verputzen. Lilli, bis eben noch total relaxed, ist sofort auf 180. Sie tobt und möchte unbedingt, dass die Salatgurke wieder in den Einkaufswagen kommt. Ich kenne das schon, deshalb nehme ich sie Christina ruhig aus der Hand und lege sie in den Einkaufswagen zurück. Dann wende ich mich Lilli zu: „Christina wollte sich die Gurke nur anschauen, jetzt legen wir sie wieder in den Einkaufswagen und fahren zur Kasse.“ Und schon ist wieder gut.

Und schon wieder aufgelöst…

Für Lilli ist das ein genau geregelter Ablauf. Wir suchen Sachen aus, legen diese in den Einkaufswagen, fahren damit zur Kasse, dort kommen die Sachen aufs Kassenband und danach wieder zurück in den Einkaufswagen. Dieser Plan ist fest in ihrem Kopf verankert, da er sich exakt so immer wiederholt.

Und Christina hat diesen Plan einfach zunichte gemacht, indem sie den Ablauf verändert und die Salatgurke schon wieder aus dem Wagen raus genommen hat. Mit 3,5 Jahren kann Lilli es noch nicht gut aushalten, dass ein festgelegter Plan sich ändert. Manch ein Erwachsener kann das mit voll entwickeltem Gehirn nicht leiden, und sie als Kind kann damit überhaupt nicht umgehen. Das lernt sie erst noch.

Statt mit ihr zu schimpfen oder sie irgendwie sonst zum Schweigen zu bringen war ich mir der Situation bewusst und konnte angemessen reagieren.

Übrigens ist Christina nicht leer ausgegangen. In einem unbeobachteten Moment hat sie sich dann statt der Gurke einen Champignon aus dem Wagen gemopst… ;o)

By Corinna Worf

BEziehung statt ERziehung! 💚
Ich bin gelernte Bürokauffrau und habe schon einige Jobs in diesem Bereich ausgeübt, bevor ich Mutter wurde. Als dann meine erste Tochter geboren wurde habe ich mich sehr verändert und mein Leben und meine Prioritäten neu geordnet.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, unser Zusammenleben als Familie bedürfnis- und bindungsorientiert zu gestalten und somit meinen Kindern eine wundervolle Zeit mit uns zu bieten!
Diesen Blog möchte ich schreiben, um noch mehr Müttern, Vätern und anderen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, unseren Familienalltag kennenzulernen. Wir hinterfragen jeden Tag unsere "gelernten" Verhaltensweisen und versuchen, die nicht so guten durch liebevolle und zugewandte Muster zu ersetzen. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut.
Aber durch konsequentes Üben schaffen wir das mittlerweile richtig gut! 🌻

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